Tumor Entwicklung / tumor progression

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18. Mai 2015
Wir wollten uns gerade auf den Weg zu einem Gebrauchtwagenhändler machen, da wir unbedingt ein neues Auto benötigen um die Fahrt alle 2 Tage ins Krankenhaus so angenehm wie möglich zu machen. Wir waren gerade beim Schuhe anziehen, als das AKH angerufen hat. Die Ärztin meinte, dass wir bitte ins Spital kommen sollten, da sie die MRT Bilder angesehen hat und sie das dringend mit uns besprechen will. “Scheiße”, dachte ich mir und fing an, nervös zu werden. Somit sind wir ins Spital gefahren und die Fahrt über hatten wir wieder mal Tränen in den Augen. Im Auto wurde so gut wie kein Wort gewechselt. Fibi ist mit starrem Blick auf der Rückbank gesessen und hatte einfach nur Angst. Im Spital angekommen, warteten wir noch gute 25 Minuten bis alle, die mit uns sprechen wollten da waren: unsere Ärztin, eine Psychologin und die Frau Professor, die diese Studie leitet. Schon alleine der Umstand, dass sie da war, war sehr beängstigend. Wieder wurden neue Tumor-Absiedelungen gefunden, dieses mal auch im Kopf. Wieder neue Medikamente, wieder ein Stück aus unserem Herz gebrochen und noch mehr Angst, die sich in uns breit macht. In den nächsten Tagen war das nur schwer zu begreifen und noch schwerer zu akzeptieren, dass unser Kind von einem bösartigen Tumor zerfressen wird. Im Moment suchen wir nach Alternativ-Behandlungen, anderen Studien und anderen Ansätzen, denn wir wissen auch, dass mit der jetzigen Umstellung so ziemlich alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

gb


May 18, 2015
we were just about to head out to a car dealership to purchase a new car. One that would make the ride to the hospital every other day more comfortable. Barely out the door, the phone rang. Another call from the doctor asking us to come to the hospital right away. She wanted to talk to us about the MRI results. This can’t be good news and I was starting to get nervous again. So we headed to the hospital again with tears in our eyes, no words were spoken. Phoebe sat in the back seat simply scared. As we arrived at the hospital we still had to wait 25 minutes before everyone arrived: our doctor, a psychologist and the professor who is leading the MEMMAT study. The fact that all of them were there was frightening. There were more tumor cells, this time also in her head/brain. Which means new medication, more heartbreak and more fear. The next few days were tough, tougher than usual, trying to accept the fact that Phoebe is being eaten by a tumor from the inside out.
At this time we are looking for alternative treatments and other studies, because our current options are pretty much fully exhausted.